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Jugendschutz im Internet

jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministern aller Bundesländer gegründet, um jugendschutzrelevante Angebote im Internet (so genannte Telemedien) zu überprüfen und auf die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen zu drängen. Ziel ist ein vergleichbarer Jugendschutz wie in traditionellen Medien. mehr...

Unterstützung der Obersten Landesjugendbehörden und der KJM

Mit In-Kraft-Treten des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) am 01.04.03 wurde jugendschutz.net organisatorisch an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden. Um eine einheitliche Medienaufsichtsstruktur für Rundfunk und Internet zu gewährleisten, wurde die KJM als zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz und den Schutz der Menschenwürde eingerichtet. Seitdem unterstützt jugendschutz.net neben den Obersten Landesjugendbehörden auch die KJM bei deren Aufgaben. mehr...

Internationale Zusammenarbeit

Bei der Durchsetzung des Jugendschutzes im Internet wird es entscheidend sein, wie gut es gelingt, auf internationaler Ebene zu gemeinsamen Schutzregelungen und zu einer gemeinsamen Praxis gegen "illegal and harmful content" zu kommen. jugendschutz.net kooperiert innerhalb des INHOPE-Hotline-Projektes mit Internet-Beschwerdenstellen im europäischen und außereuropäischen Ausland. Daneben hat jugendschutz.net das International Network Against Cyber Hate (INACH) mitgegründet. mehr...

Kinder und Jugendliche schützen

Die Meinungs- und Informationsfreiheit gehört zu den wichtigsten Grundrechten unserer Gesellschaft. Erwachsene können und müssen selbst entscheiden, welche Medienangebote sie nutzen. Jedoch kann der Zugang auch für Erwachsene erschwert werden, wenn dies für den Schutz von Minderjährigen erforderlich ist. Bei Angeboten, die Kinder oder Jugendliche gefährden oder in ihrer Entwicklung beeinträchtigen könnten, müssen Anbieter deshalb Sorge dafür tragen, dass Kinder und Jugendliche sie nicht oder nur eingeschränkt nutzen können. mehr...

Förderung von Medienkompetenz

Der Zugang zu den neuen Informations- und Kommunikationstechniken ist für Kinder und Jugendliche nicht nur spannend, wenn sie etwa mit aller Welt kommunizieren können, sondern er ist für ihre berufliche Zukunft auch wichtig. Um die Medienkompetenz von Erwachsenen und Kindern zu fördern und einen positiven Zugang zum Internet zu vermitteln, hat jugendschutz.net pädagogische Handreichungen und Leitfäden für Eltern und Pädagogen erarbeitet.

Rücksicht auf Kinder und Jugendliche

In der Arbeit von jugendschutz.net geht es nicht nur darum, auf die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen zu drängen, sondern darüber hinaus auch für eine stärkere Rücksichtnahme auf Kinder und Jugendliche im Netz zu werben. Industrie, Staat und Gesellschaft sind im Sinne einer "Kultur gemeinsamer Verantwortung" aufgefordert, Angebote nicht unreflektiert ins Netz zu stellen und reizvolle Websites für Kinder und Jugendliche anzubieten. Der positive Zugang zu den Online-Medien ist für Kinder und Jugendliche nur dann gewährleistet, wenn sie nicht ständig über Darstellungen stolpern, die für sie ungeeignet sind. Sie brauchen Schutz vor Bildern, Texten oder Filmen, die sie ängstigen oder verstören können.

aktuelle News:

25.05.2006
allgemeine-zeitung.de: Gewaltvideos aus Netz verschwunden

19.01.2006
heise: Der unsichtbare Zusatznutzen der GeldKarte

05.01.2006
kjm-online.de: KJM bewertet weiteres Konzept für Altersverifikationssystem positiv

29.10.2005
heise: Uneinigkeit über die Zukunft der Medienregulierung

28.06.2005
kjm: Jugendschutzrichtlinien von allen Landesmedienanstalten erlassen

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Wichtige Materialien:

01.06.2004
Mitteilung: Suchmaschine Google sperrt Nazi-Website

01.05.2004
Bericht: 825 deutsche Online-Angebote beanstandet

01.04.2004
Bericht: 154 rechtsextreme Angebote geschlossen

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